Beratung für virtuelle Events

Bevor Sie weiterlesen, was ich über virtuelle Events zu schreiben habe, lassen Sie uns vorab ein paar Wahrheiten klarstellen:

  • Niemand hat die Absicht, reale Events zu ersetzen. Darüber müssen wir nicht reden. Viel lieber tauschen wir uns darüber aus, wie virtuelle Erlebnisse jetzt und in Zukunft nachhaltig und dauerhaft die reale Welt bereichern und uns darin befähigen können.
  • Es stimmt keinesfalls, dass sich Gefühle, Empathie und Zugehörigkeit nicht virtuell erzeugen lassen.
  • Es reicht nicht, massenweise Technologie und Budget einzusetzen, um die Performance und die Qualität auf Seiten des Senders zu verbessern, wenn zeitgleich der Empfänger unbeweglich auf seinem Sofa lümmelt oder am Schreibttisch sitzt.

Finden Sie sich in diesen Aussagen wieder? Dann lassen Sie uns reden.

Und dann explodiert das Interesse an digitalen Veranstaltungen. Wobei schon hier eine kleine aber gewichtige Korrektur nötig ist. Denn wir reden weniger über die Digitalisierung, ist sie doch begrifflich nur die Übertragung etwas Vorhandenem in ein anderen, nämlich digitalen Zustand. Es ändert sich also weder das Medium an sich noch der Inhalt, sondern lediglich, wenn man so will, das Material. Viel eher geht es um die Übertragung in das Virtuelle, als gedanklicher Gegenpol zum Realen, und damit um die Virtualisierung von Veranstaltungen. Das mag spitzfindig klingen, ist aber ein wichtiges Grundverständnis meiner Beratung für virtuelle Events.

Bislang fristeten digitale Formate, sei es für Konferenzen, Messen und jedweder Art von Veranstaltungen ein klägliches Schattendasein. Nie richtig ernst genommen und mit der nötigen Aufmerksamkeit verfolgt. Auch recht banale Dinge wie Videokonferenzen wurden nie wirklich als Alternative erkannt und genutzt. In all den genannten Feldern war ich über 20 Jahre aktiv, davon 14 Jahre lang als Gründer und Geschäftsführer des Unternehmens foresee, dass sich auf interaktive, gleichsam virtuelle, Lösungen für Veranstaltungen, Konferenzen, Meetings, Projektarbeits- und Beratungsräume spezialisiert hatte. Wir entwarfen und realisierten das erste vireale Laboratorium an der ETH Zürich und statteten 8 internationale Standorte der Continental AG mit interaktiven Projektarbeitsräumen aus. Wir designten und bauten Messestände voller interaktiver immersiver Erlebnisse von Dubai bis Cannes und ließen den erstaunlichsten Shop, den die Deutschen Telekom je hatte, in Berlin Realität werden. Nach den Schweizer Privatbanken fassten sogar Deutsche Sparkassen den Mut, mit uns Beratungsräume neu zu erfinden. Sicher auch dank unseres gewichtigen Businesspartners IBM, der grosses Potential in interaktiven Tischen und Wänden sah.

Zum Durchbruch hat es nicht gereicht, was erklärt, dass wir unsere Firma im Jahr 2018 etwas wehmütig aber mit uns im Reinen liquidierten. Und auch trotz der neuen Euphorie angesichts von Videokonferenzen, virtueller Kollaboration und interaktiven Formaten sind Lösungen, wie wir sie bei foresee entwickelten, noch weit ihrer Zeit voraus. Zu weit.

foresee Collaboration Room – in Kooperation mit IBM

Was mich daran schon immer interessierte, was schlussendlich meine Qualifikation in diesen Themen auszeichnet, ist der Spagat zwischen dem technisch Machbaren und dem, was Menschen in der Lage sind zu verstehen und zu antizipieren. Sich eben nicht der technischen Euphorie hingeben und im technoiden Konjunktiv fantastische aber unrealistische Zukunftsbilder malen. Ebenso wenig allerdings die menschliche Veränderungsresistenz als gegeben hinnehmen und damit akzeptieren, dass wir nur in kleinen Babyschritten vorwärtskommen. Vielmehr eine optimistische Position in der Mitte definieren und in die Welt tragen. Eine, die den Einzelnen nicht überfordert und das Beste aus den wissenschaftlichen und technischen Entwicklungen herausholt.

Aber genug der Vorrede. Was umfasst meine Beratung für virtuelle Events.

  • Ideenentwicklung und Konzeption der Veranstaltung
  • Planung, Organisation, Koordination und Durchführung
  • Programmgestaltung inkl. Themen- und Sprecher*innenauswahl
  • Planung und Besetzung des künstlerisches Rahmenprogramms
  • Planung und Umsetzung von offiziellen Wahlen und Abstimmungen
  • Moderation der Veranstaltung
  • Simultanübersetzung
  • Produktion von Vorabaufnahmen, Einspielern sowie Aufzeichnung und Postproduktion der gesamten Veranstaltung
  • Teilnehmermanagement und Rollenverwaltung
  • Probe, Training und Einweisung für Sprecher. Künstler und Teilnehmer

Nachdem ich diese Aufzählung geschrieben und nochmals durchgelesen hatte, kam sie mir vor, als wäre sie nicht von mir. Dem ist aber nicht so. Stattdessen listete ich in wenigen Minuten all das auf, was mir im letzten Jahr bei diversen Projekten begegnet ist und ebenso umgesetzt wurde. Daher liess ich den Text so, selbst wenn er mir zu langweilig erschien.

Sevenfriday YFPF – Your favourite Pyjama Festival

Referenzen

Meine Referenzen in diesem Bereich reichen von Mitgliederversammlungen und Vorstandswahlen über Konferenzen und Workshops bis hin zu kompletten Musikfestivals und Kunstperformances. Meine Auftraggeber kommen aus der Wirtschaft, dem wissenschaftlichen Sektor und dem internationalen Veranstaltungsbereich. Gern wahre ich deren Vertraulichkeit und schicke ich ihnen gern persönlich weitere Informationen.

Daniel Niederer, Shawn Stockman and The Rising Lights of SEVENFRIDAY YFPF
Daniel Niederer, Shawn Stockman und The Rising Lights von SEVENFRIDAY YFPF